Pfarrverband  Rohrdorf

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Misereor Fastenaktion 2025 mit Fokus auf die Menschenwürde

"Auf die Würde. Fertig. Los!"
Misereor Fastenaktion 2025
Das bischöfliche Hilfswerk Misereor stellt seine Fastenaktion für das Jahr 2025 unter das Leitwort „Auf die Würde. Fertig. Los!“ Mit einem Fokus auf die Menschenwürde setzt Misereor gemeinsam mit seinem Projektpartner Caritas Sri Lanka-SEDEC ein Zeichen für Gerechtigkeit und Teilhabe. Ein besonderes Projekt in Sri Lanka unterstützt tamilische Gemeinschaften dabei, ihre Rechte wahrzunehmen und ein Leben in Würde zu führen.
Das diesjährige Plakat der Misereor-Fastenaktion 2025 zeigt das strahlende Lächeln einer tamilischen Frau aus Sri Lanka. Sie steht symbolisch für innere Stärke, die Würde des Menschen und die positiven Veränderungen, die durch Gemeinschaft und Engagement möglich sind. Die Aktion unterstreicht die Bedeutung von Respekt, sozialer Gerechtigkeit und der Verteidigung unveräußerlicher Rechte – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status.

Die Fastenaktion 2025 ruft dazu auf, sich mit dem Thema Menschenwürde kritisch auseinanderzusetzen und zu reflektieren, wie wir die Menschenwürde im Alltag schützen und fördern können. Misereor lädt ein, über eigene Vorurteile und Verhaltensweisen nachzudenken und aktiv dazu beizutragen, ein gerechteres Miteinander zu schaffen.
Während der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern sollen traditionelle Bräuche wie der bewusste Verzicht auf Fleisch oder andere Konsumgüter neu interpretiert werden. Dies soll Anstoß geben, sich nicht nur mit der eigenen Lebensweise, sondern auch mit gesellschaftlichen Strukturen zu beschäftigen, die Menschenwürde gefährden oder stärken.

Die Eröffnung der Misereor-Fastenaktion 2025 findet am 9. März 2025 in Essen statt. Der feierliche Eröffnungsgottesdienst wird um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Antonius begangen und live in der ARD übertragen. Die Kollekte zur Unterstützung der Arbeit von Misereor wird am 5. Fastensonntag, dem 6. April 2025, in allen katholischen Kirchengemeinden Deutschlands gesammelt.
Seit 1958 steht Misereor für die gelebte Solidarität mit den Armen in Form eines tatkräftigen Engagements vieler Einzelpersonen, Pfarrgemeinden und Institutionen. Mit ihrem ganz persönlichen Beitrag unterstützen zahlreiche Menschen die Entwicklungsarbeit von Misereor. Mit Entwicklungsprojekten in 87 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas mit Partnerorganisationen vor Ort werden Menschen dabei unterstützt, ihr Leben aus eigener Kraft nachhaltig positiv zu verändern.
Text: Christian Schmitt; In: Pfarrbriefservice.de