Es war schon etwas Besonderes, dass sich der erst im Februar neu gewählte Erzabt des Stiftes St. Peter in Salzburg, Pater Jakob Auer bereit erklärt hatte, in Vertretung von Pfarrer Thomas Weinzierl, mit den Gläubigen der Filialkirche St. Vinzenz in Weißbach a.d.A. die Osternacht zu feiern. Die Bedenken, ein Erzabt könnte große Anforderungen an den Altardienst, die Mesnerin oder die Organistin stellen zerstreuten sich schnell. Im Gegenteil. Pater Jakob nahm sich vor der Feier viel Zeit um den Ablauf mit allen Beteiligten in Ruhe zu besprechen und alle Aufgaben unter den 12 Ministrantinnen und Ministranten ausgewogen zu verteilen. Nachdem das Osterfeuer geweiht und an den Flammen die Osterkerze angezündet worden war, zog der Altardienst unter dreimaligen Rufen des Erzabtes „Lumen Christi“ feierlich in die finstere, nur von den Altarkerzen beleuchtete Kirche ein. Es folgten 4 Lesungen, die unter anderem die Erschaffung der Erde und des Menschen, die Flucht der Israeliten durch das von Gott geteilte Rote Meer, oder den ewigen Bund Gottes mit den Menschen zum Thema hatten. Gelesen wurden sie von Monika Öttl, Maria Bauregger, Heidi Dufter und Conny Wenzl. Nach dem feierlichen Gloria wurde es wieder Licht im Gotteshaus und minutenlang trugen die Kirchenglocken die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi in die Nacht hinaus. Nach dem Evangelium über die Auferstehungsgeschichte segnet Erzabt Jakob Weihwasser und taucht zur Segnung der Osterkerze, die in diesem Jahr von der Mesnerin Maria Bauregger gestaltet worden war, diese in das Weihwasser hinein. Gemeinsam erneuerte der Erzabt mit den Gläubigen deren Taufversprechen. In seiner Predigt nannte er Angst als ein menschliches Grundgefühl, wenn wir Kontrollverlust über das Leben fürchten, den Anforderungen nicht mehr gewachsen fühlen, die bedrohlich sind, unüberschaubar, gar Angst haben zu sterben. Angst, wachsende Angst habe auch Jesus von Beginn seines Martyriums bis zum Tod am Kreuz verspürt. In Angstsituationen suchen wir Menschen nach helfenden Strohhalmen, die uns helfen unsere Emotionen zu ertragen und zu verhindern, dass wir nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Diese Strohhalme bringen aber nichts. Helfen kann nur „Liebe“, so wie auch Jesu dies seinen Jüngern im Abendmahlsaal zeigte indem er ihnen den Staub von den Füßen gewaschen und sinnbildlich die Sünden der Welt weggewaschen hat. Unser Leben teilen ist die Antwort auf die Angst, dass unser Leben endet. Mit Liebe unser Leben den Anderen weiterzugeben ist Antwort darauf, dass wir mit dem Ende unseres Lebens zur Rande kommen müssen. Die Liebe des Vaters siegt über den Tod Jesu am Kreuz, den nicht im Grab bleibt, sondern ihm neues Leben verheißen wird. Auferstehung zu begreifen ist sicher nicht einfach. Die Liebe, die uns Christus schenkt, ist aber der beste Beweis für Auferstehung. Sie wird auch im Umgang mit unserem Leben, unseren Ängsten und Nöten sichtbar. Gottes Wollen, Gottes Streben ist einzig und allein Liebe. Und damit bleibt das Leben, das wie Christi eben nicht am Kreuz, am Grab und im Tod endet, sondern das sich vollendet. Am Schluss der Osternachtsfeier weihte Erzabt Jakob noch die mitgebrachten Speisen der Gläubigen. Bereits am Karfreitag feierte Diakon Andreas Nieder mit der Kirchengemeinde die Karfreitagsliturgie. Abgeschlossen wurden die Osterfeierlichkeiten mit einem katholischen Gottesdienst und einen evangelischen Gottesdienst im Anschluss daran am Ostermontag. Für die passende und ansprechende Ausschmückung der St. Vinzenzkirche sowie den Blumenschmuck sorgte die Mesnerin Maria Bauregger. Musikalisch wurde die Osterliturgie gesanglich und auf der Orgel von der Organistin Rita Staat-Holzner gestaltet. (wb)
Weitere Berichte
Kunstvoll geschmückte und mit bunten Bändern aus Hobelspänen verzierte Palmbuschen und Palmbäume hatten Gläubige um das Kriegerdenkmal am Bergfriedhof vor der St. Vinzenzkirche in Weißbach a.d.A. abgelegt, als Diakon Andreas Nieder mit seinen MinistrantInnen dort hinzog um sie zu segnen. Das hier verlesene Markus Evangelium handelte vom triumphale Einzug Jesu, auf einem Esel reitend, in Jerusalem. Nieder erinnerte daran, dass Jesus damals nicht als König von weltlicher Macht, sondern als Diener, gesandt von Gott einzog. Die Palmbuschen heute seien Erinnerung und Symbol der damals von den Menschen geschwungenen Palmzweige. Mit den heute geweihten Zweigen werde Segen und Friede in alle Häuser getragen. Sie seien auch eine Aufforderung Jesus treu zu bleiben in glücklichen Tagen und spendeten Trost in schweren, dunklen Stunden des Lebens. Mit einer feierlichen Prozession zog die Gottesdienstgemeinschaft dann in das Gotteshaus ein. Mit einem lauten „Iaaaah, Iaaah“ meldete sich dort der Esel „Graufell“ zu Wort, gespielt von Monika Eicher vom Kindergottesdienstkreis, der mit Stolz berichtete, wie er damals zu Jesus gebracht wurde und dieser dann auf seinem Rücken, euphorisch begrüßt, durch das Stadttor von Jerusalem ritt. Schon damals habe er gespürt, dass einige Leute und Soldaten ganz und gar nicht begeistert waren. An die Geschehnisse bis zur Kreuzigung erinnerten ihn noch viele Gegenstände, die bei der Feier auf einem kleinen Tischchen vor dem Altar lagen. So verbinde er Brot und Wein mit dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Ein Seil sei Symbol für die Gefangennahme Jesu im Garten Getsemani. Ein Hahn erinnere ihn an die dreimalige Verleugnung Jesu durch Petrus und das schlichte Kreuz symbolisiere den Leidensweg und die Kreuzigung Jesu auf Golgatha. Gespielt wurden die einzelnen Szenen ausdrucksstark von drei Kindern, angeleitet von Christine Öttl vom Kindergottesdienstkreis. In seiner Predigt ging Diakon Nieder detailliert auf die Evangelien zum Palmsonntag ein. Darin werde berichtet, dass die Menschen Jesu zuerst noch „Hosanna“, was so viel bedeute wie „Hilf uns, Rette uns“ zuriefen und ihm mit den Worten huldigten: “ Gesegnet sei, der im Namen des Herrn kommt!“. Nur ein paar Tage später schrien sie: „Kreuzige ihn, Kreuzige ihn!“. Wie kann dies sein? Jesus habe nicht mit Gewalt gegen die Römer gekämpft. Er habe Frieden bringen wollen mit Liebe, nicht mit dem Schwert. Aus Angst vor seiner Wahrheit und Angst, etwas zu verlieren verhafteten sie ihn, verspotteten, schlugen und kreuzigten ihn schließlich. Jesus habe all dies aus Liebe für uns getan. Er habe das Böse, die Schuld, die Angst auf sich genommen, damit wir Menschen frei sein können. Die Botschaft daraus sei: „Gott lässt uns nie allein, auch nicht im Leiden!“. Jesus zeigte uns, dass wahre Liebe manchmal weh tue, wahrer Frieden nicht laut daherkommen, es wahrer Mut sei, nicht zurückzuschlagen sondern zu verzeihen - so wie unser König Jesus dies getan habe. Wir dürfen ihm mit offenen Herzen, dem Mut Gutes zu tun und dem Vertrauen, dass Liebe stärker sei als der Tod folgen. All dies in dem Bewusstsein, dass nach dem Kreuz Ostern und nach der Dunkelheit das Licht komme, weil Jesus lebe! Mit einem kräftigen Applaus begrüßten die GottesdienstbesucherInnen die heurigen Erstkommunikantinnen Sophie Leineweber und Magdalena Holzner. Sie haben sich bereits der Ministrantengruppe in St. Vinzenz angeschlossen und trugen unaufgeregt die Fürbitten vor. Darin wurde für Kraft und Mut, ein fürsorglicher Umgang unter den Menschen, den Glauben an das Gute, um Trost und Hilfe in schweren Zeiten, Zuversicht für Kranke und Friede und Geborgenheit für alle Lebenden und Verstorbenen gebetet. Vor der Kommunionausteilung versammelten sich alle Kinder in einem Friedenskreis um den Altar. Am Schluss meldete sich noch einmal „Graufell“ zu Wort und bereitete besonders die Kinder auf die Karwoche vor, an deren Ende ein riesiges Fest, das Osterfest und die Auferstehung Jesu gefeiert wird. Er ermunterte alle, Jesus zum Vorbild zu nehmen wie man auch dunkle Zeiten durchstehen könne und aus Traurigkeit wieder Freude werde. Für die feierliche, musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte in bewährter Weise die Organistin Rita Staat-Holzner. Nach dem Wortgottesdienst verkauften engagierte Mütter der MinistrantInnengruppe vor der Kirche noch Kuchen. Der Erlös floss in die Ministrantenkasse. (wb)
Inzell (we) – Die Segnung der Palmzweige konnte in diesem Jahr in der Pfarrgemeinde Inzell-Weißbach wieder im Freien abgehalten werden. Pfarrer Thomas Weinzierl segnete die Palmzweige auf der Rathausseite zwischen der Bäckerei Höck und dem Rathaus. Anschließend führte die Prozession, angeführt von der Musikkapelle Inzell, um das Rathaus in die Pfarrkirche. In der Kirche sorgte der Inzeller Kirchenchor für die musikalische Umrahmung.
Der Palmsonntag ist für die Kinder in der Gemeinde immer etwas Besonderes. Es geht schon am Morgen los mit der Frage: Wer wird diesmal der Palmesel? Am Rathaus versammeln sich dann die Familien, um die Palmbuschen segnen zu lassen. Für den feierlichen Rahmen im Freien sorgte die Musikkapelle Inzell, die auch die anschießende Prozession anführte. Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl segnete die Zweige mit Weihwasser und Weihrauch, ehe man mit den Ministranten und den Gläubigen ins Gotteshaus einzog. Der Geistliche ermunterte die Kinder mit ihren Palmzweigen zu winken und dazu ‚Hosianna‘ zu rufen.
Jesus – ein König?
Zur Einstimmung auf den Palmsonntag las Andrea Gietl die Geschichte von Jesus, als er in Jerusalem einzog. Keineswegs als König, sondern als ganz normaler Mensch. Nicht auf einem hohen Ross, sondern auf einem Esel mit normalen Kleidern und nicht wie erwartet in festlichen Gewändern. Jesus wollte nicht im Rampenlicht stehen, seine Mission war es, Menschen durch seine Worte und Taten zu begeistern und für sich und seine Lehren zu gewinnen.
Jesus hatte nicht nur Freunde
Der Palmsonntag ist der Beginn der Karwoche und dabei wurde das Leiden Jesu dargebracht. Die letzten Tage für Jesus waren nicht einfach. Schwere Stunden standen ihm bevor, denn es gab in der römischen Bevölkerung Feinde, die ihn loswerden wollten. Jesus wusste, wie ihm geschehen sollte und trotzdem hatte er Angst. „Nicht wie ich es will, sondern was Du willst, soll geschehen“ sagte er zu seinem Vater und kurze Zeit vor seinem Tod sprach er die Worte: Elí, Elí, lemá sabachtháni? Was soviel heißt wie ‚Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?‘. Ein Hauptmann der römischen Armee, der ihm gegenüber dabeistand, sah, dass er so verschied und sprach ehrfürchtig: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!
Das Ende ist der Anfang
Wer nun denkt, dass mit dem Tod Jesu alles vorbei ist, wird eines Besseren belehrt. Alles scheint zu Ende, Trauer und Dunkelheit liegen über dem Land, aber das ist erst der Anfang. Jesu wird in den Himmel aufgenommen und hat damit die Welt erlöst. Um das ganze auch bildlich zu untermauern, trugen die Ministranten Symbole zur Verdeutlichung vor den Altar zum dort aufgestellten großen Holzkreuz. Palmzweige, Sachen zur Fußwaschung, Brot und Wein wurden dort abgelegt, um einen Bezug zur Geschichte herzustellen. Somit konnten sich das die Kinder in der Kirche auch besser vorstellen.
Die Fürbitten von Claudia Deckelmann, die auch die Lesung vortrug, bezogen sich auf das Leben Jesu, den Umgang miteinander und auch auf die derzeitige Situation in der Welt. Beim Vater Unser durften auch alle Kinder mit nach vorne kommen, um aufgestellt in einem Kreis um den Altar, neben den vielen Ministranten das Vater Unser Gebet gemeinsam zu sprechen.
Dank an Mitwirkende
Pfarrer Thomas Weinzierl dankte am Ende des Gottesdienstes Andrea Gietl für die Vorbereitung der Passion, dem Kirchenchor für die schöne Gestaltung des Gottesdienstes und der Musikappelle Inzell für die musikalische Umrahmung bei der Palmweihe und der Prozession. Schade lediglich, dass so wenig Familien mit Kindern den Weg nach der Palmweihe in die Kirche gefunden haben.
Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl segnete am Palmsonntag alle Palmbuschen, die die Kinder und Erwachsenen mitgebracht hatten mit Weihwasser und Weihrauch.
Bevor Pfarrer Thomas Weinzierl die Segnung der Palmzweige vornahm, eröffnete die Musikkapelle Inzell den diesjährigen Palmsonntag am Rathaus
Für Lesung und Fürbitten war am Palmsonntag Claudia Deckelmann verantwortlich.
Andrea Gietl las die Einleitung beim Palmsonntagsgottesdienst und war zudem für die Vorbereitung der Passion mit den Ministranten zuständig.
Der Pfarrgemeinderat Inzell und Weißbach hat auch heuer wieder zum traditionellen Fastensuppenessen am Misereor-Sonntag in den Pfarrsaal eingeladen. Dem Essen voran ging ein gut besuchter Familiengottesdienst, an dem auch die Kommunionkinder teilgenommen haben.
Neun fleißige Köchinnen und Köche spendeten rd. 35 Liter Suppe – darunter verschiedene Gemüsesuppen, Kartoffelsuppe aber auch Gulaschsuppe. Zudem gab es noch Wiener, die gerne zur Suppe dazu genommen wurden. Über 60 Besucher sind der Einladung gefolgt und haben sich in gemütlicher Runde die Suppen schmecken lassen. Auch von dem Angebot der „Suppe to go“ wurde reichlich Gebrauch gemacht und so kam ein Erlös von über 700 € zusammen.
Diese Spendengelder kommen der Südosteuropa-Hilfe von Rudi Heitauer zugute, der seit Jahrzehnten mit seinen vielen Helfern vor Ort notleidende Familien vor allem in Bosnien und Rumänien unterstützt.
Wir danken allen Suppen-Spendern, Helfern und Gästen und wünschen allen ein gesegnetes Osterfest!
Andrea Gietl
Die Ministranten aus Inzell und Weißbach machten am Samstag, 19.03. die Therme Erding zusammen mit Pfarrer Thomas Weinzierl und den Begleitern unsicher. Für jeden war mit den verschiedenen Attraktionen wie Rutschenparadies, Schwefeltopf, Thermal- und wellenbecken und vielen anderen etwas dabei. Nach einem Zwischenstopp beim McDonalds am Irschenberg kamen alle wieder zufrieden zu Hause an.
Am Vortag des 2. Fastensonntages fand seit längerem in der Pfarrei Inzell-Weißbach eine Messfeier mit Krankensalbung im Pfarrsaal statt. Einige Gläubige sind der Einladung des Seelsorgeteams und des Pfarrgemeinderats gefolgt und wollten sich in diesem Sakrament stärken lassen.
Dieses Sakrament hat eine längere Geschichte hinter sich: Der Name der „Letzten Ölung“ kam im 12. Jahrhundert auf und stammte aus der Tradition der Abfolge der Salbungen bei Taufe, Firmung und Priesterweihe. Seit der liturgischen Neuordnung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde auch die Krankensalbung als Sakrament in der katholischen Kirche neu belebt und wird seither nicht mehr nur als letzte Ölung – also als ein Sterbesakrament – gefeiert, sondern soll sowohl die physisch als auch die psychisch Leidenden stärken.
Pfarrer Thomas Weinzierl hielt, assistiert von Diakon Andreas Nieder, den Gottesdienst. Nach der Predigt wurde allen von Pfarrer Thomas Weinzierl die Hände aufgelegt und danach die Stirn und die Handinnenflächen mit dem Krankenöl gesalbt, wie es im ersten Jakobusbrief heißt: „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.“
Die Messfeier wurde umrahmt von der Musikgruppe „Soatnmusi-Freind“. Anschließend waren alle noch zum Austausch und gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Da waren sich alle einig, dass es eine sehr schöne und berührende Feier war, bei der ganz besonders Gottes Liebe und Zuwendung spür- und sichtbar wurde und es kam der Impuls auf, diese Feier öfter zu machen.
Im Rahmen eines Familiengottesdienstes stellten sich die diesjährigen Erstkommunionkinder der Pfarrgemeinde vor. Thematisch ging es bei dem Gottesdienst um Vertrauen, Freundschaft, sich auf andere Menschen einlassen können. Sich anderen anzuvertrauen, ist für uns Menschen eine wichtige Erfahrung. Bei welchen Menschen, in welchen Beziehungen kann ich gedeihen, was lässt mich leben. Ich brauche andere Menschen, die es gut mit mir meinen, zu denen ich Vertrauen haben kann. Ich brauche aber auch Gott zum Menschsein, weil er der ist, der mir nie die Lebensgrundlage entzieht.
Die Kernaussage in der Predigt war: Wer auf Gott baut, denkt nicht nur an sich, sondern auch an die andern. Um Jesus noch besser kennen zu lernen und dann am Ende der Vorbereitung ihn in der Gestalt der Hostie bei sich aufzunehmen, machen sich in diesem Jahr 22 Kinder aus Inzell und 2 Kinder aus Weißbach auf den Weg.
Folgende Mütter engagieren sich in den vier Gruppen bei der Erstkommunionvorbereitung: Berschl Steffi, Maier Christl, Horn Sabine, Kraus Stefanie, Mehringer Christina, Leineweber Stefanie, Herweg Karin, Rieder Hanni, Doppler Stefanie, Holzner Angela, Kirmse Brigitte, Pertl Angelika und Philipps Zusanna. Bei dem Gottesdienst stellten sich die Erstkommunionkinder nicht nur mit Namen und ihrem Lieblingshobby vor, sondern trugen auch die Kyrie-Rufe, die Fürbitten und Segensgedanken vor.
Pfr. Weinzierl segnete die gebastelten Gruppenkerzen. Die MitSingers zusammen mit Kindern umrahmten musikalisch den Gottesdienst mit rhythmischen Liedern unter der Leitung von Katrin Putschbach.
Diakon Andreas Nieder ist für die Vorbereitung zur Erstkommunion verantwortlich und wird von Elfriede Wörfel unterstützt. Er konnte aber wegen Krankheit am Gottesdient nicht teilnehmen.
Die einzelnen Gruppen stellten sich den Gottesdienstbesucher vor. Pfr. Weinzierl leitete den Gottesdienst und Elfriede Wörfel unterstützte ihn.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von den „MitSingers“ umrahmt unter der Leitung von Katrin Putschbach.
Das Schluss Lied „Der Segen Gottes möge Dich umarmen“ wurde von den Kindern eindrucksvoll und temperamentvoll vorgetragen.
Im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntag, 2. Februar wurden die ausgeschiedenen Kirchenverwaltungsmitglieder verabschiedet, sowie die neue Kirchenverwaltung der Pfarrei vorgestellt. Verabschiedet wurden Herr Christian Holzner nach 6 Jahren und Frau Maria Rabiser, welche seit 2013 in der Kirchenverwaltung tätig war. Verwaltungsleiterin Frau Tina Starflinger dankte den beiden für Ihr ehrenamtliches Engagement. Herr Franz Kamml ist seit 2001, Frau Annemie Walch ist seit 2007, Herr Helmut Spann ist seit 2019 und Herr Franz Hartl ist seit 2023 dabei. Neu in das Gremium gewählt wurden Herr Martin Kress und Herr Hubert Pointner. In der konstituierenden Sitzung Mitte Januar wurde Herr Franz Kamml zum neuen Kirchenpfleger gewählt.
Von links: Verwaltungsleitung Tina Starflinger, Christian Holzner, Martin Kress, Franz Kamml, Franz Hartl, Helmut Spann, Annemie Walch, Hubert Pointner, Maria Rabiser, Diakon Andreas Nieder
Im Rahmen des Vorabendgottesdienstes am 08.02. verabschiedete Verwaltungsleiterin Tina Starflinger ein Mitglied aus der Kirchenverwaltung und stellte die neuen und wiedergewählten Mitglieder, der im November letzten Jahres stattgefundenen Kirchenverwaltungswahl für die Filialkirchengemeinde St. Vinzenz vor. Sie dankte allen Mitgliedern der Kirchenverwaltung für deren Bereitschaft Verantwortung in der Pfarrei zu übernehmen. Wiedergewählt wurden Irmi Schmuck seit 2019 in der Kirchenverwaltung, Mathias Steinbacher seit 2013 in der Kirchenverwaltung, Fritz Lunghamer seit 2007 in der Kirchenverwaltung und neu in das Gremium gewählt wurde Lorenz Engljähringer. Ausgeschieden sind Heinrich Graf der von 2001 bis 2012 und von 2019 bis 2024 in der Kirchenverwaltung war, davon von 2007 bis 2012 als Kirchenpfleger. In der konstituierenden Sitzung Mitte Januar wurde Herr Mathias Steinbacher zum neuen Kirchenpfleger gewählt.
Von links: Pfarrer Thomas Weinzierl, Irmi Schmuck, Heinrich Graf, Mathias Steinbacher, Fritz Lunghamer, Verwaltungsleitung Tina Starflinger (krankheitbedingt nicht auf dem Bild: Lorenz Engljähringer)
Letzten Samstag machte sich eine Gruppe von Weißbacher und Inzeller Minis mit Pfarrer Thomas Weinzierl auf in die Max-Aicher-Arena Inzell. Innerhalb der 2 Stunden Publikumslauf konnten alle ihre Eislaufkünste üben oder vertiefen und hatten viel Spaß miteinander auf dem Eis.
Am Samstag, 11.01. machte sich eine rodelbegeisterte Truppe der Inzeller und Weißbacher Minis auf nach Adlgaß. Die Schneelage erlaubte gerade noch das rodeln und so wurde die Rodelbahn mit viel Spaß befahren. Anschließend gab es eine Einkehr im Forsthaus Adlgaß, in dem wir uns bei einer Einladung zu heißer Schokolade wieder aufwärmen konnten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Das war ein schöner Ausklang dieses Rodelnachmittages.
Nach dem Segen von Pfr. Thomas Weinzierl zogen die Sternsinger aus und brachten den weihnachtlichen Segen in die Häuser.
47 Kinder und Jugendliche und 8 Erwachsene waren in zwei Tagen mit18 Sternsinger Gruppen in Inzell unterwegs. Im Aussendungs-Gottesdienst am Drei Königstag gestaltete Pfr. Weinzierl die Predigt als Aufklärung über die Motive des Kriminalfalls der "Hl. Drei Könige" im Frage - Antwort Spiel. Die Hl. Drei Könige gaben die entsprechenden Antworten zur Aufklärung des Falls. Pfr. Thomas Weinzierl bedankte sich bei den Hauptverantwortlich der Aktion Moni Hallweger und Claudia Deckelmann und allen Helfern, die diese Aktion erst möglich machten. Angefangen beim Einteilen der Gruppen und der Gebiete, dem Einkleiden, teilweise mit Begleitung mit einem Auto um die weiten Wege zu schaffen und die Verköstigung der Sternsinger bei Familien und Gasthäuser. Bis die Königsgewänder wieder sauber im Schrank verstaut sind, sind viele fleißig Hände erforderlich.
Die Sternsinger hatten Glück mit dem Wetter, auch wenn eine Gruppe bei der Rückkehr lachend erzählte, „uns hats immer hingschmissn wegen des Glatteises, aber es ist uns nichts passiert“. Die Sternsinger brachten den Segen in die Häuser, schrieben die Segensworte „20-C+M+B-25“ an die Haustüre was übersetz heißt: „Gott segne dieses Haus“ und sangen das Sternsinger Lied.
In den Sammelbüchsen waren am Ende 10.250 €, ein Rekordergebnis für die Sternsinger Aktion. Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen nicht nur in die Beispielländer der jeweiligen Aktion, sondern in rund 1.100 Hilfsprojekte für Kinder in etwa 100 Ländern weltweit in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration". „Erhebt eure Stimme! – Sternsingen für Kinderrechte“ lautete dieses Jahr das Motto. Denn noch immer ist die Not von Millionen von Kindern groß. 250 Millionen von ihnen, vor allem Mädchen, gehen weltweit nicht zur Schule.
Aber auch nicht unerhebliche Mengen an erhaltenen Süßigkeiten und Leckereien waren am Ende des Tages möglichst gerecht unter den Königen aufzuteilen.
Die Predigt gestaltete Pfr. Weinzierl als Aufklärung des Kriminalfalls "Hl. Drei König" im Frage - Antwort Spiel.
Die Hl. Drei Könige gaben die entsprechenden Antworten zur Aufklärung des Falls.
18 Sternsinger-Gruppen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren in Inzell an zwei Tagen unterwegs. Am ersten Tag erteilte Pfr. Thoma Weinzierl den Segen im Pfarrheim.
Sternsinger unterwegs im Dorf.
Sternsinger unterwegs von Haus zu Haus.
Aussendung der Sternsinger
Feierlicher Aussendungsgottesdienst in der Weißbacher St. Vinzenzkirche
Im Rahmen eines Gottesdienstes am Vorabend zum Dreikönigsfest, ging Pfarrer Thomas Weinzierl in ungewohnter Art und Weise auf Spurensuche zu den Fakten und Hintergründen zum Fall „Dreikönige“. Wie Weinzierl erzählte, schaut er sich von Zeit zu Zeit gerne einen guten Krimi an und freut sich darüber, wie raffiniert manche Kommissare ihre Zeugen verhören, wie sauber sie recherchieren, wie konsequent sie einzelne Spuren verfolgen, wie sie so lange nach Motiven suchen, bis sie einen Fall gelöst haben. Aus diesem Grund möchte er gerne selber Kommissar spielen und versuchen, etwas Licht in eine der spannendsten Fälle der Kirchengeschichte zu bringen, den Fall „Dreikönig.“ Im Stile eines Kommissars befragte er einige Sternsinger die verschiedenen Personen aus der biblischen Geschichte darstellten. Als erstes stand Matthäus, der als einziger Evangelist zur Aufklärung des Falles beitragen kann Rede und Antwort. Der Pfarrer wollte von ihm wissen, was an der Geschichte mit den Sterndeutern dran ist. Matthäus beteuerte, dass alles wahr und nichts erfunden sei. Für ihn sei Jesus der erwartete Messias gewesen, dessen Geschichte er in Schriften wie dem heutigen Testament recherchiert habe. Er fragte auch den Propheten Micha um Rat und fand den ersten Hinweis auf die Geburt Jesu im Bethlehem. In den Sterndeutern habe er die heidnische Welt gesehen und Herodes als denjenigen erkannt, der Jesus später töten lassen werde. Ein wichtiger Hinweis kam weiter vom Propheten Lea, der einen Stern in Bethlehem aufgehen sah. Im Psalm 72 habe er Hinweise auf die von den Drei Königen mitgeführten Schätze wie Gold, Weihrauch und Myrrhe Psalm 72.
Zufrieden mit den ersten ermittelten Puzzleteilen dieser abenteuerliche Geschichte führte die weitere Spur zu Terttulian und Origenes, zwei Theologen des dritten Jahrhunderts. Origenes musste zugeben, dass er behauptet habe, es müssten drei Geschenke gewesen sein, und zwar Gold für die Königswürde Jesus, Weihnacht für seine Gottheit und Myrrhe für seinen Tod. Terttulian gestand, dass er nach dem Studium des Alten Testamentes aus den Sterndeutern Könige gemacht habe, forderte dafür aber mildernde Umstände. Wie der „Kommissar in spe“ weiter herausfand, dass die drei Könige Caspar - Mann vom Kaspischen Meer, Melchior - König des Lichts und Balthasar - Der Herr schütze den König hießen. Auf eine Mauer des Steigens traf Weinzierl, als er fragte, wer denn die drei Könige zu Vertretern der Erdteile Asien, Afrika und Europa gemacht und damit einen Schwarzen im Dreierkreis etabliert hat. Das Motiv liegt jedoch auf der Hand. In allen Erdteilen auf der ganzen Welt soll Jesus Christus als Heiland und Messias verkündet werden. Er ist derjenige, den die Heiligen drei Könige als ersten Vertreter der Heiligen Völker und als Gottes Sohn erkannt haben. Stellt sich die Frage, was dieses Evangelium mit jeden von uns macht, welchen Stern Du folgst, welches Ziel du im Leben verfolgst, mit welchen Fähigkeiten du dich im Dienste Jesus und seiner Kirche einbringen kannst, welchen Glauben und welche Begabung du mitbringst, und ob du Sehnsucht hast in die Nähe Jesu zu kommen?
Die Fürbitten galten hauptsächlich den Kindern in der Welt, die mit den Erlösen der Sternsingersammlung unterstützt werden sollen. Traditionsgemäß segnete Pfarrer Weinzierl in der Folge auch Salz, Weihwasser, Weihrauch und die Kreiden für die Sternsingeraktion. Zum Vater Unser bildeten Kinder mit den 22 Sternsinger:innen einen farbenfrohen Kreis um den Altar. Für die stimmungsvolle, musikalische Gestaltung der Messe sorgte in bewährter Art und Weise die Organistin Rita Staat-Holzner mit Gesang und Orgelmusik. Am Schluss bedankte sich Pfarrer Weinzierl herzlich bei Heidi Dufter und Conny Engljähringer, die sich um die Einkleidung der Sternsinger, den Fahrdienst für die abgelegenen Ortsteil und um die Verköstigung der Sternsingergruppe gekümmert hatten. Er dankte aber auch allen Königinnen und Königen, die sich an ihrem letzten Ferientag als Sternsinger sozial engagierten und so mithelfen, das Leid vieler Kinder zu mildern. Die Gottesdiensbesucher:innen schlossen sich diesem Dank mit einem kräftigen Applaus an. Mit dem Sternsingerlied wurde die Messfeier abgeschlossen, bevor die Sternsinger feierlich aus der Kirche auszogen.
Die insgesamt 23 Könige besuchten dann am Dreikönigstag, aufgeteilt in 5 Gruppen, die Familien in Weißbach a.d.A. An Spenden sammelten sie 1812,60€. Werner Bauregger
Kommissarische Spurensuche
Kinder und Könige um den Altar