- Der Verzicht auf Süßigkeiten wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus
- Den Medienkonsum einzuschränken, schafft Raum dafür, Beziehungen zu pflegen, das Miteinander zu fördern oder die Kreativität anzuregen
- Bewusst Plastikmüll zu vermeiden und Alternativen zu entdecken, stärkt die Verantwortung für unsere Umwelt
Mehr als eine Challenge
Mag sein, dass diese Ideen zunächst wie eine Challenge wirken. Und scheinbar nur wenig mit einem religiösen Ritual zu tun haben. Doch dahinter stehen wichtige Themen, die das „Wie“ des Miteinanders betreffen. Oder auch die Selbstfürsorge und die Verantwortung für sich und andere. Wenn Kinder das nachvollziehen und verstehen, lassen sie sich begeistern und wirken gerne mit. Zugleich transportieren wir als Mütter und Väter damit Werte und Anliegen, die uns wichtig sind. Und wir erleben uns dabei als handlungsfähige Gestalterinnen und Gestalter unseres Lebens.
Schönes gemeinsam neu entdecken
Dieses Gefühl ist gerade dann wichtig, wenn wir mit schwierigen Themen und Krisen konfrontiert werden. Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, unseren Blick über leidvolle Erfahrungen hinweg anders auszurichten: Auf die Auferstehung, auf das Leben. Verzicht zu üben meint dann also nicht, etwas „schmerzlich“ zu vermissen, sondern das Gelingende, das Versöhnende, das Liebevolle und all das Schöne zu entdecken, das das Leben für uns und unsere Kinder bereit hält.